Bauchtanz / moderner / orientalische Tanzperformance
statt Männerstrip
Sie wollen auf der nächsten Party nicht schon wieder einen Herren buchen,
der sich zu „ You Can Leave Your Hat On“ seine Kunstledermontur
vom Leib reißt? Sie können auch keine Pappmaché-Torten
mehr sehen, aus denen Männer mit Hasenohren und Puschel herausspringen?
Dann engagieren Sie doch mal was mit Kultur: Wango, den Bauchtänzer
aus Frankfurt.

aus Amica:
Eine schwarze Kutte schlingt sich um schlanke Einsneunzig,
der steife Stehkragen weist auf ein markantes Kinn.
Der Mann, dessen Mimik den Mut zur Show verrät, ist die
Bühne gewohnt. Wie ein martialischer Magier flattert er übers Parkett.
Sekunden später fällt der Mantel und der stürmische Auftritt
wechselt in spielfreudigen Tanz.
Wango wehrt sich gegen Märchen- und Mysterienkult. Auch mit schwüler
Nachtcluberotik hat der Bauchtänzer nichts im Sinn.
Die orientalische Tradition, die den weiblichen Körper über Brust,
Bauch und Becken inszeniert, spielt er androgyn aus.
Foto: Hans Keller
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